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Erschopfung nach viralem Infekt, Erschopfung nach Krankheit

Insbesondere seit der Covid Erkrankung, häufen sich die Fälle von PatientInnen, die in die Praxis kommen und sagen „Es ist nicht mehr wie früher, ich bin immer noch erschöpft, ich mag nicht, ich habe keine Energie.“


Diese Erschöpfung ist eines der Symptome von Long Covid. Diese Müdigkeit kennt man bereits bei jüngeren Menschen, zum Beispiel nach einer Grippe oder nach Pfeifferschen Drüsenfieber (Epstein-Barr-Virus).


Zusätzlich zu dieser Erschöpfung treten andere hartnäckige Symptome auf. Das sind unter anderem wiederkehrender Husten, Schwere auf dem Brustkorb, Atemprobleme, Gelenkschmerzen, Konzentrations- und Schlafprobleme.


Wenn man von Erschöpfung spricht, muss man sich mit der Energiesituation im Körper befassen. Die Energie wird in den Mitochondrien produziert. Die Mitochondrien sind unsere Kraftwerke und ohne sie hätten wir keine Energie. Sie sind winzig kleine Organellen, welche Energie erzeugen, die wir für alle Tätigkeiten und unsere Körperwärme benötigen.


Dazu braucht der Körper diverse Vitamine und Mineralstoffe. Das sind zum Beispiel

B-Vitamine, Vitamin D, C, E, Coenzym Q10, Eisen, Magnesium, Zink, Selen und andere Vitalstoffe. Diese Substanzen sind wichtig für eine reibungslose Funktion der Mitochondrien. Einige dieser Elemente kennt man als Antioxidantien.


Für die Behandlung der Symptome sollte man dieses Wissen berücksichtigen. Durch die Gabe der fehlenden Substanzen in Form orthomolekularen und pflanzliche Produkte, Homöopathie sowie aufbauenden Therapiemöglichkeiten kann man die belastende Situation der PatientInnen verbessern und ihnen helfen wieder gesund zu werden.


Vielleicht können gerade diese Situationen uns helfen zu überlegen, ob wir etwas in unserem Leben ändern sollten. Wo finden wir die Kraftquellen im Alltag? Welche Rituale würden mir helfen und Kraft geben? Lebe ich so wie ich möchte? Womit habe ich Freude im Leben? Was nährt unsere Seele?


Sara Läubli Medina


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